Philosophie

Wir kommunizieren vom ersten Tag unseres Seins an. Zuerst nonverbal, später kommen Laute hinzu, irgendwann Sprache und Gestik. Kommunikation wird im Laufe der Zeit nicht einfacher. Im Gegenteil. Werden wir älter, erlernen wir die Fähigkeit zu missverstehen. Wir können in Gesagtes etwas hineindeuten und beginnen zu interpretieren. Dabei besitzt Sprache, besitzt das Wort, so etwas Klares und Eindeutiges.

Und das ist es, was ich an meinem Beruf schätze, Worte und Sätze einfach und klar zu formulieren.

Verstehen lernen

Manchmal gleicht meine Arbeit der einer Übersetzerin. Wir selbst verstehen ja – meistens jedenfalls – was wir schreiben und sprechen. Doch je spezifischer und fachlicher ein Text, desto mehr braucht es eine Übersetzung, wenn ihn alle verstehen sollen.

Ich habe 15 Jahre in der Politik gearbeitet. Und glauben Sie mir, das Wichtigste, was unsere Politik braucht, sind Übersetzer. Denn Einiges, was in den politischen Elfenbeintürmen entsteht, ist gut. Nur, verstehen es die Menschen oft nicht, weil es in der Sprache der Politik verfasst und nicht übersetzt ist. Und so regen wir uns vielleicht auf über eine Politik, die uns nicht versteht, und das nur, weil wir sie nicht verstehen.

Vertrauen schenken

Verstehen hängt eng mit Vertrauen zusammen.

„Wir vertrauen darauf, dass andere ihren Worten Taten folgen lassen und geben ihnen den nötigen Freiraum, um vertrauenswürdig zu sein.”

Dieser Satz von Linda Kavelin Popov, der Gründerin des The Virtues Project, ist ein wichtiger Leitsatz für meine Arbeit. Ich freue mich, wenn Sie mir Ihr Vertrauen schenken, so dass ich meine Worten Taten folgen lassen kann und Ihr Projekt mit dem nötigen Freiraum umsetze.